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Neukölln braucht kein Karstadt-Quartier!

Bei der vorletzten BVV-Sitzung am 26. Februar galt die erste große Debatte der Großen Anfrage unserer stadt- und wohnungspolitischen Sprecherin Marlis Fuhrmann zum geplanten Neubau des Karstadt-Kaufhauses am Hermannplatz: „Braucht Neukölln ein Karstadtquartier?” Wir sagen: Nein, braucht es nicht!

Denn ein Investor ist nur ein Standortentwickler im eigenen Interesse und kein Stadtplaner. Was Neukölln und Kreuzberg brauchen, ermitteln die zuständigen Bezirke mit ihren Ämtern, BVVen und ihrer Einwohnerschaft.

Faktisch befindet sich Karstadt auf Kreuzberger Gebiet wo der Bau abgelehnt wird. Der Neubau tangiert aber auch die Umgestaltung des Hermannplatzes, für die das Bezirksamt Neukölln zuständig wäre. Da geht es um die Aufhaltsqualität und die Führung von nichtmotorisiertem Verkehr und ÖPNV.

Aus Sicht der LINKEN brauchen wir ein funktionierendes Kaufhaus am Hermannplatz: einen guten Nahversorger, der auch Waren über den täglichen Bedarf hinaus anbietet. Das Angebot muss für Neuköllner*innen bezahlbar sein. Dabei gehören bezahlbare Waren und Wohnungen zusammen. Es darf keinen neuen Gentrifizierungsschub in Nordneukölln geben.

Doch wer viel investiert – 500 Mio. – will zahlungskräftige Mieter*innen und Kunden um die Investition wieder hereinzuholen. Deshalb lehnt die LINKE einen geplanten riesigen Neubau mit Hochhaustürmen und viel Büronutzung ab.

Als Alternative wurde stattdessen vorgeschlagen, das derzeitige Kaufhausgebäude aus der Nachkriegszeit zu ertüchtigen und energetisch zu sanieren. Das weitgehend ungenutzte Parkhaus und der Innenhof könnten – aber nur „milieuverträglich“ – entwickelt werden.

Hier geht es zu der Großen Anfrage.


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Neukölln braucht kein Karstadt-Quartier!

Bei der vorletzten BVV-Sitzung am 26. Februar galt die erste große Debatte der Großen Anfrage unserer stadt- und wohnungspolitischen Sprecherin Marlis Fuhrmann zum geplanten Neubau des Karstadt-Kaufhauses am Hermannplatz: „Braucht Neukölln ein Karstadtquartier?” Wir sagen: Nein, braucht es nicht!

Denn ein Investor ist nur ein Standortentwickler im eigenen Interesse und kein Stadtplaner. Was Neukölln und Kreuzberg brauchen, ermitteln die zuständigen Bezirke mit ihren Ämtern, BVVen und ihrer Einwohnerschaft.

Faktisch befindet sich Karstadt auf Kreuzberger Gebiet wo der Bau abgelehnt wird. Der Neubau tangiert aber auch die Umgestaltung des Hermannplatzes, für die das Bezirksamt Neukölln zuständig wäre. Da geht es um die Aufhaltsqualität und die Führung von nichtmotorisiertem Verkehr und ÖPNV.

Aus Sicht der LINKEN brauchen wir ein funktionierendes Kaufhaus am Hermannplatz: einen guten Nahversorger, der auch Waren über den täglichen Bedarf hinaus anbietet. Das Angebot muss für Neuköllner*innen bezahlbar sein. Dabei gehören bezahlbare Waren und Wohnungen zusammen. Es darf keinen neuen Gentrifizierungsschub in Nordneukölln geben.

Doch wer viel investiert – 500 Mio. – will zahlungskräftige Mieter*innen und Kunden um die Investition wieder hereinzuholen. Deshalb lehnt die LINKE einen geplanten riesigen Neubau mit Hochhaustürmen und viel Büronutzung ab.

Als Alternative wurde stattdessen vorgeschlagen, das derzeitige Kaufhausgebäude aus der Nachkriegszeit zu ertüchtigen und energetisch zu sanieren. Das weitgehend ungenutzte Parkhaus und der Innenhof könnten – aber nur „milieuverträglich“ – entwickelt werden.

Hier geht es zu der Großen Anfrage.