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Marlis Fuhrmann

Elsensteg unter Denkmalschutz stellen

Das gründerzeitliche Bauwerk aus dem Jahre 1906 zeichnet sich durch ein qualitätvolles gußeisernes Schmuckgeländer mit stilisierten Wasserpflanzenblättern aus. Deshalb soll die Brücke unter Denkmalschutz gestellt werden.

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Elsensteg ist als Baudenkmal auszuweisen und unter Denkmalschutz zu stellen.

Begründung: Der Elsensteg überspannt als Brücke den 1902/03 bis zur Rixdorfer Gasanstalt fertiggestellten Abschnitt des Neuköllner Schifffahrtskanals. Er dient seitdem als fußläufige Querung in der Achse der Elsenstraße von der er auch seinen Namen hat. Der Elsensteg selbst entstand um 1906. Das gründerzeitliche Bauwerk zeichnet sich durch ein qualitätvolles gußeisernes Schmuckgeländer mit stilisierten Wasserpflanzenblättern aus. Ursprünglich als Erschließung in Richtung der in Treptow gelegenen Kasernen (heute Bundeskriminalamt) und dem Denkmalbereich an der heutigen Puschkinstr. (Denkmalbereich), verbindet er zugleich mit dem Veranstaltungszentrum an der Spree und der Treptower Park im Nachbarbezirk. Die Brücke ist saniert und weist einen guten Erhaltungszustand auf. Ein Umbau oder Abriss zu Gunsten des Radverkehrs ist auszuschließen. Der Radverkehr ist über die Wildenbruchbrücke zu führen.

 


Die Geschäftsordnung der BVV Neukölln unterscheidet zwischen verschiedenen Drucksachenarten. Hier erklären wir kurz, welche es gibt und wie sie funktionieren.

Große Anfragen werden in der BVV mündlich durch ein Mitglied des Bezirksamts beantwortet. Im Anschluss haben alle Fraktion 15 Minuten Zeit,  um zu dem Thema Stellung zu nehmen.

Im Gegensatz zu Großen Anfragen ziehen Mündliche Anfragen keine Debatte nach sich. Zulässig ist maximal eine Nachfrage. Wegen der kurzen Einreichungsfrist können aber aktuelle Ereignisse thematisiert werden.

Kleine Anfragen sind keine eigentlichen Drucksachen; d.h. sie tauchen nicht auf der Tagesordnung der BVV auf. Stattdessen werden sie vom Bezirksamt schriftlich beantwortet. Sie dienen in erster Linie der Hintergrundrecherche oder der Vorbereitung von Großen Anfragen oder Anträgen.

Mit Anträgen erfüllen die Bezirksverordneten ihre Aufgabe, Verwaltungshandeln anzuregen. Anträge werden in der BVV abgestimmt. Findet ein Antrag eine Mehrheit unter den Bezirksverordneten, so ist er Beschlusslage. Die Verwaltung ist dann angehalten, im Sinne des Antrags tätig zu werden und nach Bearbeitung des Beschlusses der BVV einen Schlussbericht vorzulegen.

Wie Anträge werden auch Entschließungen in der BVV abgestimmt. Im Gegensatz zu Anträgen enthalten sie aber keinen Handlungsauftrag an die Verwaltung, sondern enthalten in der Regel eine Stellungsnahme der BVV zu aktuellen Ereignissen. 

Die Geschäftsordnung der BVV Neukölln gibt es hier als pdf.