Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen

Doris Hammer

Überhangmitarbeiter im Bezirksamt Neukölln

Um beim Personal zu sparen hat der Senat 2004 einen zentralen Stellenpool eingerichtet. Ziel war es, Stellen abzubauen. Mit der Auflösung der Stellenpools ist das übrig gebliebene Personal als sogenannte Überhangmitarbeiter*innen auf die Bezirke verteilt worden. Was ist aus diesen Mitarbeiter*innen geworden? Doris Hammer fragt nach.

  1. Wie viele Mitarbeiter*innen des Bezirksamts wurden seit Auflösung des zentralen Stellenpools intern weitervermittelt, wie viele haben gekündigt und wie viele sind aus sonstigen Gründen ausgeschieden. (Bitte die sonstigen Gründe anführen.)
  2. Wie viele Mitarbeiter*innen des Bezirksamts befinden sich derzeit noch im Überhang?
  3. Welche Qualifikationen weisen diese Mitarbeiter*innen auf? (Bitte anonymisiert für jede*n Mitarbeiter*in auflisten.)
  4. In welchen Bereichen bzw. mit welchen Tätigkeiten werden diese Mitarbeiter*innen beschäftigt? (Bitte analog zu den Qualifkationen auflisten, sodass ersichtlich wird, welche*r Mitarbeiter*in mit welcher Qualifikation welcher Beschäftigung nachgeht.)
  5. Inwieweit entsprechen die Tätigkeitsprofile der Überhangmitarbeiter*innen ihren Qualifikationen?
  6. Was unternimmt das Bezirksamt, um unausgeschöpfte Potentiale aus dem Überhang gewinnbringend einzusetzen?
  7. Welche Stellen im Bezirksamt sind derzeit unbesetzt und welche davon können aufgrund hinreichender Qualifikationen mit Überhangmitarbeiter*innen besetzt werden?
  8. Welche Probleme sieht das Bezirksamt bei der Besetzung von offenen Stellen mit Überhangmitarbeiter*innen?

 


Die Geschäftsordnung der BVV Neukölln unterscheidet zwischen verschiedenen Drucksachenarten. Hier erklären wir kurz, welche es gibt und wie sie funktionieren.

Große Anfragen werden in der BVV mündlich durch ein Mitglied des Bezirksamts beantwortet. Im Anschluss haben alle Fraktion 15 Minuten Zeit,  um zu dem Thema Stellung zu nehmen.

Im Gegensatz zu Großen Anfragen ziehen Mündliche Anfragen keine Debatte nach sich. Zulässig ist maximal eine Nachfrage. Wegen der kurzen Einreichungsfrist können aber aktuelle Ereignisse thematisiert werden.

Kleine Anfragen sind keine eigentlichen Drucksachen; d.h. sie tauchen nicht auf der Tagesordnung der BVV auf. Stattdessen werden sie vom Bezirksamt schriftlich beantwortet. Sie dienen in erster Linie der Hintergrundrecherche oder der Vorbereitung von Großen Anfragen oder Anträgen.

Mit Anträgen erfüllen die Bezirksverordneten ihre Aufgabe, Verwaltungshandeln anzuregen. Anträge werden in der BVV abgestimmt. Findet ein Antrag eine Mehrheit unter den Bezirksverordneten, so ist er Beschlusslage. Die Verwaltung ist dann angehalten, im Sinne des Antrags tätig zu werden und nach Bearbeitung des Beschlusses der BVV einen Schlussbericht vorzulegen.

Wie Anträge werden auch Entschließungen in der BVV abgestimmt. Im Gegensatz zu Anträgen enthalten sie aber keinen Handlungsauftrag an die Verwaltung, sondern enthalten in der Regel eine Stellungsnahme der BVV zu aktuellen Ereignissen. 

Die Geschäftsordnung der BVV Neukölln gibt es hier als pdf.