Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen

Abschlussjahrgang 2020 ohne Ausbildung? Noch über 620 Auszubildende in Neukölln ohne Ausbildungsplatz.

DIE LINKE in der BVV Neukölln hatte in einer Mündlichen Anfrage (Drs.Nr.:2038/XX) am 11.11.2020 nach der Situation der
SchulabgängerInnen im Bezirk gefragt. In den von Corona besonders betroffenen Bereichen Gastronomie, Event- und Beherbergungsgewerbe werden in diesem Jahr viel weniger Ausbildungsplätze angeboten. Im Vergleich zum letzten Jahr suchten am 30.09.2020 noch 16% mehr SchulabgängerInnen einen Ausbildungsplatz.

Die Beratungs- und Vermittlungstätigkeit der Jugendberufsagentur ist zwar mit Corona bedingten Einschränkungen wieder aufgenommen worden. Aber nach wie vor sucht noch eine erschreckend hohe Zahl von über 620 Jugendlichen nach einem Ausbildungsplatz.

Leider sieht es nicht so aus, dass das Bezirksamt in der Notsituation seine Ausbildung ausweitet und verstärkt Jugendlichen eine qualifizierte Ausbildung anbietet. Der Antrag der LINKEN "Ausbildungskapazitäten im Bezirk ausweiten" (Drs.Nr.:1961/XX) wurde im zuständigen Ausschuss abgelehnt.

 


Abschlussjahrgang 2020 ohne Ausbildung? Noch über 620 Auszubildende in Neukölln ohne Ausbildungsplatz.

DIE LINKE in der BVV Neukölln hatte in einer Mündlichen Anfrage (Drs.Nr.:2038/XX) am 11.11.2020 nach der Situation der
SchulabgängerInnen im Bezirk gefragt. In den von Corona besonders betroffenen Bereichen Gastronomie, Event- und Beherbergungsgewerbe werden in diesem Jahr viel weniger Ausbildungsplätze angeboten. Im Vergleich zum letzten Jahr suchten am 30.09.2020 noch 16% mehr SchulabgängerInnen einen Ausbildungsplatz.

Die Beratungs- und Vermittlungstätigkeit der Jugendberufsagentur ist zwar mit Corona bedingten Einschränkungen wieder aufgenommen worden. Aber nach wie vor sucht noch eine erschreckend hohe Zahl von über 620 Jugendlichen nach einem Ausbildungsplatz.

Leider sieht es nicht so aus, dass das Bezirksamt in der Notsituation seine Ausbildung ausweitet und verstärkt Jugendlichen eine qualifizierte Ausbildung anbietet. Der Antrag der LINKEN "Ausbildungskapazitäten im Bezirk ausweiten" (Drs.Nr.:1961/XX) wurde im zuständigen Ausschuss abgelehnt.

 


Die Geschäftsordnung der BVV Neukölln unterscheidet zwischen verschiedenen Drucksachenarten. Hier erklären wir kurz, welche es gibt und wie sie funktionieren.

Große Anfragen werden in der BVV mündlich durch ein Mitglied des Bezirksamts beantwortet. Im Anschluss haben alle Fraktion 15 Minuten Zeit,  um zu dem Thema Stellung zu nehmen.

Im Gegensatz zu Großen Anfragen ziehen Mündliche Anfragen keine Debatte nach sich. Zulässig ist maximal eine Nachfrage. Wegen der kurzen Einreichungsfrist können aber aktuelle Ereignisse thematisiert werden.

Kleine Anfragen sind keine eigentlichen Drucksachen; d.h. sie tauchen nicht auf der Tagesordnung der BVV auf. Stattdessen werden sie vom Bezirksamt schriftlich beantwortet. Sie dienen in erster Linie der Hintergrundrecherche oder der Vorbereitung von Großen Anfragen oder Anträgen.

Mit Anträgen erfüllen die Bezirksverordneten ihre Aufgabe, Verwaltungshandeln anzuregen. Anträge werden in der BVV abgestimmt. Findet ein Antrag eine Mehrheit unter den Bezirksverordneten, so ist er Beschlusslage. Die Verwaltung ist dann angehalten, im Sinne des Antrags tätig zu werden und nach Bearbeitung des Beschlusses der BVV einen Schlussbericht vorzulegen.

Wie Anträge werden auch Entschließungen in der BVV abgestimmt. Im Gegensatz zu Anträgen enthalten sie aber keinen Handlungsauftrag an die Verwaltung, sondern enthalten in der Regel eine Stellungsnahme der BVV zu aktuellen Ereignissen. 

Die Geschäftsordnung der BVV Neukölln gibt es hier als pdf.