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Belegschaft der Haupt Pharma Berlin zeigt sich kämpferisch!

Nach dem einseitigen Abbruch der Verhandlungen über einen Sozialplan zeigt sich die Belegschaft der Haupt Pharma Berlin am 10.12.19 kämpferisch! Die Geschäftsleitung hatte am 4.12.19 schon nach einer Verhandlungsrunde wegen der am 31.12.20 geplanten Schließung der Haupt Pharma Berlin in Britz die Verhandlungen für einen Sozialplan für gescheitert erklärt und die Schlichtungsstelle angerufen.

Nach dem erfolgreichen Protest am 2.12.19 gingen die Kolleg*innen innerhalb von 8 Tagen am 10.12.19 zum zweiten mal auf die Straße, um für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze zu demonstrieren.

Die Protestaktion war gut besucht. Neben den Kolleg*innen der Haupt Pharma waren weitere DGB-Gewerkschaftskolleg*innen aus Solidarität gekommen. Von den demokratischen Parteien waren auch mehrere Vertreter*innen aus der Bezirksverordnetenversammlung Neukölln anwesend gewesen. Für DIE LINKE
waren Marlis Fuhrmann und Thomas Licher zur zweiten „Politischen Mittagspause" am 10.12.2019 um 10:30 Uhr an der Kreuzung Moosrosenstraße Gradestraße gekommen.

Bei dem Protest geht es nicht nur um den Erhalt der über 150 Arbeitsplätze, sondern auch um die Versorgungssicherheit der Bevölkerung mit Medikamenten.
Der Standort in Britz ist darauf spezialisiert, Medikamente im Auftrag in Kleinmengen zu produzieren.

Obwohl schon jetzt in Berlin ein großer Mangel an Arzneimitteln besteht, soll aus reinem Profitinteresse der Standort geschlossen werden. Die Konzernleitung verhält sich nicht nur gegenüber den Mitarbeiter*innen verantwortungslos, sondern auch gegenüber den Bezieher*innen von Mangelmedikamenten.

Es hatte in letzter Zeit mehrfach Interessenten gegeben, die den Standort übernehmen wollten. Aber bei der Konzernleitung gibt es anscheinend keinerlei Bereitschaft, durch einen Verkauf des Werkes die Arbeitsplätze zu erhalten. Um in Zukunft keinen zusätzlichen Konkurrenten zu bekommen, wird der Standort plattgemacht und die Beschäftigten in die Arbeitslosigkeit entlassen.

Die Fraktion DIE LINKE in der BVV Neukölln steht an der Seite der Kolleg*innen und streitet mit Ihnen für den Erhalt der Arbeit bzw. der Produktion in Britz.

 


Belegschaft der Haupt Pharma Berlin zeigt sich kämpferisch!

Nach dem einseitigen Abbruch der Verhandlungen über einen Sozialplan zeigt sich die Belegschaft der Haupt Pharma Berlin am 10.12.19 kämpferisch! Die Geschäftsleitung hatte am 4.12.19 schon nach einer Verhandlungsrunde wegen der am 31.12.20 geplanten Schließung der Haupt Pharma Berlin in Britz die Verhandlungen für einen Sozialplan für gescheitert erklärt und die Schlichtungsstelle angerufen.

Nach dem erfolgreichen Protest am 2.12.19 gingen die Kolleg*innen innerhalb von 8 Tagen am 10.12.19 zum zweiten mal auf die Straße, um für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze zu demonstrieren.

Die Protestaktion war gut besucht. Neben den Kolleg*innen der Haupt Pharma waren weitere DGB-Gewerkschaftskolleg*innen aus Solidarität gekommen. Von den demokratischen Parteien waren auch mehrere Vertreter*innen aus der Bezirksverordnetenversammlung Neukölln anwesend gewesen. Für DIE LINKE
waren Marlis Fuhrmann und Thomas Licher zur zweiten „Politischen Mittagspause" am 10.12.2019 um 10:30 Uhr an der Kreuzung Moosrosenstraße Gradestraße gekommen.

Bei dem Protest geht es nicht nur um den Erhalt der über 150 Arbeitsplätze, sondern auch um die Versorgungssicherheit der Bevölkerung mit Medikamenten.
Der Standort in Britz ist darauf spezialisiert, Medikamente im Auftrag in Kleinmengen zu produzieren.

Obwohl schon jetzt in Berlin ein großer Mangel an Arzneimitteln besteht, soll aus reinem Profitinteresse der Standort geschlossen werden. Die Konzernleitung verhält sich nicht nur gegenüber den Mitarbeiter*innen verantwortungslos, sondern auch gegenüber den Bezieher*innen von Mangelmedikamenten.

Es hatte in letzter Zeit mehrfach Interessenten gegeben, die den Standort übernehmen wollten. Aber bei der Konzernleitung gibt es anscheinend keinerlei Bereitschaft, durch einen Verkauf des Werkes die Arbeitsplätze zu erhalten. Um in Zukunft keinen zusätzlichen Konkurrenten zu bekommen, wird der Standort plattgemacht und die Beschäftigten in die Arbeitslosigkeit entlassen.

Die Fraktion DIE LINKE in der BVV Neukölln steht an der Seite der Kolleg*innen und streitet mit Ihnen für den Erhalt der Arbeit bzw. der Produktion in Britz.

 


Die Geschäftsordnung der BVV Neukölln unterscheidet zwischen verschiedenen Drucksachenarten. Hier erklären wir kurz, welche es gibt und wie sie funktionieren.

Große Anfragen werden in der BVV mündlich durch ein Mitglied des Bezirksamts beantwortet. Im Anschluss haben alle Fraktion 15 Minuten Zeit,  um zu dem Thema Stellung zu nehmen.

Im Gegensatz zu Großen Anfragen ziehen Mündliche Anfragen keine Debatte nach sich. Zulässig ist maximal eine Nachfrage. Wegen der kurzen Einreichungsfrist können aber aktuelle Ereignisse thematisiert werden.

Kleine Anfragen sind keine eigentlichen Drucksachen; d.h. sie tauchen nicht auf der Tagesordnung der BVV auf. Stattdessen werden sie vom Bezirksamt schriftlich beantwortet. Sie dienen in erster Linie der Hintergrundrecherche oder der Vorbereitung von Großen Anfragen oder Anträgen.

Mit Anträgen erfüllen die Bezirksverordneten ihre Aufgabe, Verwaltungshandeln anzuregen. Anträge werden in der BVV abgestimmt. Findet ein Antrag eine Mehrheit unter den Bezirksverordneten, so ist er Beschlusslage. Die Verwaltung ist dann angehalten, im Sinne des Antrags tätig zu werden und nach Bearbeitung des Beschlusses der BVV einen Schlussbericht vorzulegen.

Wie Anträge werden auch Entschließungen in der BVV abgestimmt. Im Gegensatz zu Anträgen enthalten sie aber keinen Handlungsauftrag an die Verwaltung, sondern enthalten in der Regel eine Stellungsnahme der BVV zu aktuellen Ereignissen. 

Die Geschäftsordnung der BVV Neukölln gibt es hier als pdf.