Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen

Der 8. Mai ist kein gesetzlicher Feiertag, als Gedenktag der Beendigung des Faschismus allerdings wichtiger denn je!

 

Am 28. April 1945 wurde des Stadtteil Neukölln durch Soldaten der Roten Armee und am 2. Mai dann ganz Berlin vom Faschismus befreit. In der Nacht vom 8. zum 9. Mai 1945 ratifizierten ratifizierten Friedeburg, Keitel und Stumpff die Kapitulationserklärung für das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gegenüber den Alliierten Streitkräften und der Roten Armee in Karlshorst. Es ist der Tag der Befreiung. In vielen Ländern Europas ein Feiertag, der das Ende unfassbarer Aggressionen und Leid bedeutete, in der Bundesrepublik immer noch durch eine Opfermentalität umstritten.

Der offene Brief der Auschwitz-Überlebenden Esther Bejarano im Januar 2020 an den Bundespräsidenten und die Bundeskanzlerin hatte die Debatte neu entfacht und viel Zustimmung geerntet.

„Der 8. Mai muss ein Feiertag werden!“, schreibt sie „Ein Tag an dem die Befreiung der Menschheit vom NS-Regime gefeiert werden kann. Das ist überfällig seit sieben Jahrzehnten. Und hilft vielleicht, endlich zu begreifen, dass der 8. Mai 1945 der Tag der Befreiung war, der Niederschlagung des NS-Regimes.“

Im letzten Jahr nun war dieser Tag in Berlin einmalig zum Feiertag erkoren worden, in diesem Jahr ist er für viele wieder ein normaler Arbeitstag. Doch, ob gesetzlicher Feiertag oder nicht, Das Datum markiert die Kapitulation der Wehrmacht vor 76 Jahren. Es steht für die Befreiung vom Nationalsozialismus und für das Ende des Zweiten Weltkrieges und ist mit deutscher Geschichte fest verwoben.

Mit dem stärker werden der AfD und anderer rechter Zusammenschlüsse und deren Geschichtsrevisionismus (nachzulesen unter: https://www.neues-deutschland.de/artikel/1136359.tag-der-befreiung-gauland-will-den-mai-nicht-feiern.html ) ist es um so wichtiger an die Greultaten der Nationalsozialisten zu erinnern.

Dazu erklärt Thomas Licher, Fraktionsvorsitzender der Neuköllner LINKEN:

In Zeit des erstarkenden Rechtsextremismus ist es mir ein besonderes Anliegen, dass Neukölln den 76. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus durch die Rote Armee gedenkt. Über 50.000 Rotarmisten haben für die Befreiung Berlins ihr Leben gelassen und viele unschuldige Zivilisten wurden noch in den letzten Kriegstagen getötet. Es liegt in unserer Verantwortung, dafür zu sorgen, dass sich das nicht wiederholt: Nie wieder Faschismus - nie wieder Krieg.

In Neukölln finden anlässlich des 76. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus am 8. Mai 2021 mehrere Gedenkveranstaltungen statt. Die Initiative  Hufeisern gegen Rechts lädt zu einer Ausstellung ein.

Samstag, 13:00 - 17:00 Uhr auf dem Platz vor der Hufeisentreppe.

16:30 Uhr Enthüllung einer Gedenktafel am Standort des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers Onkel-Bräsig-Str. 6-8


Aktuelle Termine


Der 8. Mai ist kein gesetzlicher Feiertag, als Gedenktag der Beendigung des Faschismus allerdings wichtiger denn je!

 

Am 28. April 1945 wurde des Stadtteil Neukölln durch Soldaten der Roten Armee und am 2. Mai dann ganz Berlin vom Faschismus befreit. In der Nacht vom 8. zum 9. Mai 1945 ratifizierten ratifizierten Friedeburg, Keitel und Stumpff die Kapitulationserklärung für das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gegenüber den Alliierten Streitkräften und der Roten Armee in Karlshorst. Es ist der Tag der Befreiung. In vielen Ländern Europas ein Feiertag, der das Ende unfassbarer Aggressionen und Leid bedeutete, in der Bundesrepublik immer noch durch eine Opfermentalität umstritten.

Der offene Brief der Auschwitz-Überlebenden Esther Bejarano im Januar 2020 an den Bundespräsidenten und die Bundeskanzlerin hatte die Debatte neu entfacht und viel Zustimmung geerntet.

„Der 8. Mai muss ein Feiertag werden!“, schreibt sie „Ein Tag an dem die Befreiung der Menschheit vom NS-Regime gefeiert werden kann. Das ist überfällig seit sieben Jahrzehnten. Und hilft vielleicht, endlich zu begreifen, dass der 8. Mai 1945 der Tag der Befreiung war, der Niederschlagung des NS-Regimes.“

Im letzten Jahr nun war dieser Tag in Berlin einmalig zum Feiertag erkoren worden, in diesem Jahr ist er für viele wieder ein normaler Arbeitstag. Doch, ob gesetzlicher Feiertag oder nicht, Das Datum markiert die Kapitulation der Wehrmacht vor 76 Jahren. Es steht für die Befreiung vom Nationalsozialismus und für das Ende des Zweiten Weltkrieges und ist mit deutscher Geschichte fest verwoben.

Mit dem stärker werden der AfD und anderer rechter Zusammenschlüsse und deren Geschichtsrevisionismus (nachzulesen unter: https://www.neues-deutschland.de/artikel/1136359.tag-der-befreiung-gauland-will-den-mai-nicht-feiern.html ) ist es um so wichtiger an die Greultaten der Nationalsozialisten zu erinnern.

Dazu erklärt Thomas Licher, Fraktionsvorsitzender der Neuköllner LINKEN:

In Zeit des erstarkenden Rechtsextremismus ist es mir ein besonderes Anliegen, dass Neukölln den 76. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus durch die Rote Armee gedenkt. Über 50.000 Rotarmisten haben für die Befreiung Berlins ihr Leben gelassen und viele unschuldige Zivilisten wurden noch in den letzten Kriegstagen getötet. Es liegt in unserer Verantwortung, dafür zu sorgen, dass sich das nicht wiederholt: Nie wieder Faschismus - nie wieder Krieg.

In Neukölln finden anlässlich des 76. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus am 8. Mai 2021 mehrere Gedenkveranstaltungen statt. Die Initiative  Hufeisern gegen Rechts lädt zu einer Ausstellung ein.

Samstag, 13:00 - 17:00 Uhr auf dem Platz vor der Hufeisentreppe.

16:30 Uhr Enthüllung einer Gedenktafel am Standort des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers Onkel-Bräsig-Str. 6-8