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Kein Gedenken an NS-Kriegsverbrecher Rudolf Heß in Neukölln und anderswo

Rudolf Heß war der Stellvertreter Adolf Hitlers. Jährlich versuchen Neonazis Heß im Rahmen einer Demonstration in Berlin zu gedenken. Mit einer von der LINKEN initiierten Entschließung richtet sich die BVV Neukölln am 14. August gegen jegliches Gedenken an den NS-Kriegsverbrecher in Neukölln und anderswo.

Alle Fraktion ausgenommen der AfD stimmten der Entschließung zu, die aus der Initiative der LINKEN, den drohenden Naziaufmarsch in Neukölln zu verhindern, hervorgegangen war, zu.

Am 17. August 1987 nahm sich der NS-Kriegsverbrecher Rudolf Heß im Kriegsverbrechergefängnis Berlin-Spandau das Leben. Seit seinem ersten Todestag führen Neonazis für ihn „Gedenkmärsche“ durch und verüben aus diesem Anlass überall in Deutschland, so auch in unserem Bezirk, immer wieder Hakenkreuzschmierereien oder Sachbeschädigungen.
Allen geschichtlichen Tatsachen zum Trotz wird versucht, Heß zum Märtyrer zu stilisieren, der angeblich – im Auftrag des „Führers“ –Frieden mit England schließen wollte und daher unschuldig im Gefängnis saß. Tatsächlich ist Heß mitverantwortlich für die Gräueltaten des deutschen Nationalsozialismus und wurde daher zu Recht als Kriegsverbrecher verurteilt und inhaftiert.
Die „Heß-Gedenkmärsche“ in den Jahren 2017 und 2018 in Berlin oder am ersten Mai 2019 in Plauen, Chemnitz oder Duisburg – um nur einige Orte zu nennen - haben gezeigt, dass das Gedankengut der Nazis keinesfalls der Vergangenheit angehört, sondern aktuell und gefährlich ist.
Die Bezirksverordnetenversammlung von Neukölln verurteilt jede Verherrlichung des deutschen Faschismus und jeden Versuch, die Verbrechen der Nazis umzudeuten oder zu verharmlosen. Sie bestärkt die Bürgerinnen und Bürger Neuköllns darin, sich möglichen Aktionen von Neonazis in den Tagen um den 17. August entgegen zu stellen und rechtsextreme Straftaten den Behörden anzuzeigen.
Neukölln ist und bleibt ein weltoffener, toleranter und vielfältiger Bezirk, in dem Geschichtsrevisionismus, Volksverhetzung und faschistische Ideologie keinen Platz haben.

Hier geht es zur Entschließung auf der Seite des Bezirksamts Neukölln.

 


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Kein Gedenken an NS-Kriegsverbrecher Rudolf Heß in Neukölln und anderswo

Rudolf Heß war der Stellvertreter Adolf Hitlers. Jährlich versuchen Neonazis Heß im Rahmen einer Demonstration in Berlin zu gedenken. Mit einer von der LINKEN initiierten Entschließung richtet sich die BVV Neukölln am 14. August gegen jegliches Gedenken an den NS-Kriegsverbrecher in Neukölln und anderswo.

Alle Fraktion ausgenommen der AfD stimmten der Entschließung zu, die aus der Initiative der LINKEN, den drohenden Naziaufmarsch in Neukölln zu verhindern, hervorgegangen war, zu.

Am 17. August 1987 nahm sich der NS-Kriegsverbrecher Rudolf Heß im Kriegsverbrechergefängnis Berlin-Spandau das Leben. Seit seinem ersten Todestag führen Neonazis für ihn „Gedenkmärsche“ durch und verüben aus diesem Anlass überall in Deutschland, so auch in unserem Bezirk, immer wieder Hakenkreuzschmierereien oder Sachbeschädigungen.
Allen geschichtlichen Tatsachen zum Trotz wird versucht, Heß zum Märtyrer zu stilisieren, der angeblich – im Auftrag des „Führers“ –Frieden mit England schließen wollte und daher unschuldig im Gefängnis saß. Tatsächlich ist Heß mitverantwortlich für die Gräueltaten des deutschen Nationalsozialismus und wurde daher zu Recht als Kriegsverbrecher verurteilt und inhaftiert.
Die „Heß-Gedenkmärsche“ in den Jahren 2017 und 2018 in Berlin oder am ersten Mai 2019 in Plauen, Chemnitz oder Duisburg – um nur einige Orte zu nennen - haben gezeigt, dass das Gedankengut der Nazis keinesfalls der Vergangenheit angehört, sondern aktuell und gefährlich ist.
Die Bezirksverordnetenversammlung von Neukölln verurteilt jede Verherrlichung des deutschen Faschismus und jeden Versuch, die Verbrechen der Nazis umzudeuten oder zu verharmlosen. Sie bestärkt die Bürgerinnen und Bürger Neuköllns darin, sich möglichen Aktionen von Neonazis in den Tagen um den 17. August entgegen zu stellen und rechtsextreme Straftaten den Behörden anzuzeigen.
Neukölln ist und bleibt ein weltoffener, toleranter und vielfältiger Bezirk, in dem Geschichtsrevisionismus, Volksverhetzung und faschistische Ideologie keinen Platz haben.

Hier geht es zur Entschließung auf der Seite des Bezirksamts Neukölln.