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kappacha

Kostenfreies Schulessen während der Pandemie an Neuköllns Schulen endlich gewährleisten!

In Berlin sollen die Schulen vom 22. Februar schrittweise geöffnet werden. Zu Beginn werden die Schüler*innen der Klassenstufen 1 bis 3 im sogenannten Wechselunterricht in halber Klassengröße lernen. Sie werden also in geteilten Lerngruppen abwechselnd in der Schule und mit Hilfe digitaler Lösungen zu Hause unterrichtet. Das soll laut Bildungsverwaltung entweder im Umfang von mindestens drei Unterrichtsstunden täglich oder nach schulischer Entscheidung und in Abstimmung mit der Schulkonferenz im tage- oder wochenweisen Wechsel geschehen. Ein Fahrplan, ab wann auch die Jahrgänge der anderen Schulformen wieder in den Präsenzunterricht dürfen, wurde noch nicht beschlossen.

Das bedeutet für viele Kinder aus ärmeren Familien, sie bekommen weiterhin kein warmes Mittagessen, das ihnen nach dem Berliner Schulgesetz zusteht. Die Verträge mit den Cateringunternehmen laufen weiter wie gehabt, die Anbieter dürfen täglich pro belieferter Schule mindestens 50 Essen in Rechnung stellen, unabhängig davon, wie viele gebraucht werden. Kinder, die nicht in die Notbetreuung gehen, müssen nun von zu Hause verpflegt werden. Der Wegfall des kostenfreien Schulessens ist für viele Familien in Neukölln eine zusätzliche finanzielle Belastung und fördert soziale Ungleichheit während der Pandemie noch stärker. Für Familien, die Transferleistungen beziehen, sind das schnell Mehrkosten von circa 100 bis 200 Euro im Monat.

Die Schulsenatorin Scheeres hatte die Bezirke aufgefordert, nach organisatorisch einfachen und gut umsetzbaren Lösungen zu suchen.

Deshalb wurde in der BVV Sitzung im Bezirk Neukölln vom 27.01.21 ein Prüfanftrag beschlossen. Das Bezirksamt wurde von den Fraktionen der Bezirksverordnetenversammlung Neuköllns, mit Ausnahme der AfD, aufgefordert, zu prüfen, wie während des Distanz und Wechselunterrichtes, ein kostenfreies Mittagessen für Schüler*innen gewährleistet werden kann. (Drs. 2146/XX)

Geschehen ist bis jetzt nichts.

Im Nachbarbezirk Friedrichshain Kreuzberg wurde, nach Prüfung verschiedener Modelle, eine Lösung gefunden. Die Schulen fragen bei den Eltern die Bedarfe ab, teilen sie den jeweiligen Caterern mit und die Eltern können in einem vorgegebenen Zeitfenster Essen in mitgebrachten Behältern nach Hause bringen.

Klingt einfach? Ist es auch. Nur nicht in Neukölln. Wir, die Linksfraktion der BVV-Neuköllen, fordern die zuständige Bezirksstadträtin für Bildung, Schule, Kultur und Sport, Karin Korte, auf auch Neuköllner Kindern eine kostenfreie warme Mahlzeit am Tag zu ermöglichen!


Aktuelle Termine

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Kostenfreies Schulessen während der Pandemie an Neuköllns Schulen endlich gewährleisten!

In Berlin sollen die Schulen vom 22. Februar schrittweise geöffnet werden. Zu Beginn werden die Schüler*innen der Klassenstufen 1 bis 3 im sogenannten Wechselunterricht in halber Klassengröße lernen. Sie werden also in geteilten Lerngruppen abwechselnd in der Schule und mit Hilfe digitaler Lösungen zu Hause unterrichtet. Das soll laut Bildungsverwaltung entweder im Umfang von mindestens drei Unterrichtsstunden täglich oder nach schulischer Entscheidung und in Abstimmung mit der Schulkonferenz im tage- oder wochenweisen Wechsel geschehen. Ein Fahrplan, ab wann auch die Jahrgänge der anderen Schulformen wieder in den Präsenzunterricht dürfen, wurde noch nicht beschlossen.

Das bedeutet für viele Kinder aus ärmeren Familien, sie bekommen weiterhin kein warmes Mittagessen, das ihnen nach dem Berliner Schulgesetz zusteht. Die Verträge mit den Cateringunternehmen laufen weiter wie gehabt, die Anbieter dürfen täglich pro belieferter Schule mindestens 50 Essen in Rechnung stellen, unabhängig davon, wie viele gebraucht werden. Kinder, die nicht in die Notbetreuung gehen, müssen nun von zu Hause verpflegt werden. Der Wegfall des kostenfreien Schulessens ist für viele Familien in Neukölln eine zusätzliche finanzielle Belastung und fördert soziale Ungleichheit während der Pandemie noch stärker. Für Familien, die Transferleistungen beziehen, sind das schnell Mehrkosten von circa 100 bis 200 Euro im Monat.

Die Schulsenatorin Scheeres hatte die Bezirke aufgefordert, nach organisatorisch einfachen und gut umsetzbaren Lösungen zu suchen.

Deshalb wurde in der BVV Sitzung im Bezirk Neukölln vom 27.01.21 ein Prüfanftrag beschlossen. Das Bezirksamt wurde von den Fraktionen der Bezirksverordnetenversammlung Neuköllns, mit Ausnahme der AfD, aufgefordert, zu prüfen, wie während des Distanz und Wechselunterrichtes, ein kostenfreies Mittagessen für Schüler*innen gewährleistet werden kann. (Drs. 2146/XX)

Geschehen ist bis jetzt nichts.

Im Nachbarbezirk Friedrichshain Kreuzberg wurde, nach Prüfung verschiedener Modelle, eine Lösung gefunden. Die Schulen fragen bei den Eltern die Bedarfe ab, teilen sie den jeweiligen Caterern mit und die Eltern können in einem vorgegebenen Zeitfenster Essen in mitgebrachten Behältern nach Hause bringen.

Klingt einfach? Ist es auch. Nur nicht in Neukölln. Wir, die Linksfraktion der BVV-Neuköllen, fordern die zuständige Bezirksstadträtin für Bildung, Schule, Kultur und Sport, Karin Korte, auf auch Neuköllner Kindern eine kostenfreie warme Mahlzeit am Tag zu ermöglichen!