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Mord an Burak Bektas: Aufklären statt Falschmeldungen!

Am Montag, den 9. Mai hielt die Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş eine Mahnwache vor dem Neuköllner Rathaus. Sie protestierte gegen die im Berliner Kurier verbreitete Falschnachricht aus Polizeikreisen, bei der Ermordung von Burak Bektaş könne es sich um eine Racheaktion aufgrund eines missglückten Raubüberfalls handeln. In einer Stellungnahme zeigt sich die Initiative schockiert über diese haltlosen Verdächtigungen, die rechte und rassistische Stimmungen anheizen. Auch die Fraktion DIE LINKE verurteilt die Falschmeldung.

Die Fraktion DIE LINKE geht wie die Initiative davon aus, dass es sich bei dem Mord an Burak Bektas um eine rassistisch motivierte Tat handelt. Wir unterstützen die Forderung der Initiative nach einer Richtigstellung von der Polizei. Wir drücken unsere Solidarität mit der Familie von Burak Bektas aus, der durch dieses Gerücht eine weitere Verletzung hinzugefügt worden ist. Es ist nicht akzeptabel, wenn aus den Reihen der Polizei bewusst derartige Verleumdungen gestreut werden. Die Ermittlungsbehörden sollten mit aller Kraft darauf hinarbeiten, den bereits sieben Jahre zurückliegenden Mord endlich aufzuklären.

Der Mord an Burak Bektas reiht sich in eine ganze Serie rechter Gewalt in Neukölln ein, in der bisher kein einziger Täter zur Rechenschaft gezogen worden ist. Zu den jüngsten Vorfällen der Anschlagsserie zählen Morddrohungen gegen Antifaschist*innen und Brandanschläge. Presseberichte haben aufgedeckt, dass das Berliner LKA über die Vorbereitung eines rechten Angriffs informiert war, ohne das potenzielle Opfer zu warnen. Weiterhin wurde kürzlich öffentlich, dass ein LKA-Beamter Kontakt zu einem mehrfach Vorbestraften Neonazi unterhalten haben soll, der in den Neuköllner Brandanschlägen verdächtigt wird.

Die Fraktion DIE LINKE Neukölln fordert, dass ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss die Versäumnisse bei den Ermittlungen zum Neuköllner Nazi-Terror aufarbeitet und rechte Netzwerke und Strukturen in den Berliner Sicherheitsbehörden untersucht. Rechte Gewalt gefährdet das friedliche Zusammenleben in Neukölln. Dass diese Taten jahrelang unaufgeklärt bleiben, ist unerträglich.

 


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Mord an Burak Bektas: Aufklären statt Falschmeldungen!

Am Montag, den 9. Mai hielt die Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş eine Mahnwache vor dem Neuköllner Rathaus. Sie protestierte gegen die im Berliner Kurier verbreitete Falschnachricht aus Polizeikreisen, bei der Ermordung von Burak Bektaş könne es sich um eine Racheaktion aufgrund eines missglückten Raubüberfalls handeln. In einer Stellungnahme zeigt sich die Initiative schockiert über diese haltlosen Verdächtigungen, die rechte und rassistische Stimmungen anheizen. Auch die Fraktion DIE LINKE verurteilt die Falschmeldung.

Die Fraktion DIE LINKE geht wie die Initiative davon aus, dass es sich bei dem Mord an Burak Bektas um eine rassistisch motivierte Tat handelt. Wir unterstützen die Forderung der Initiative nach einer Richtigstellung von der Polizei. Wir drücken unsere Solidarität mit der Familie von Burak Bektas aus, der durch dieses Gerücht eine weitere Verletzung hinzugefügt worden ist. Es ist nicht akzeptabel, wenn aus den Reihen der Polizei bewusst derartige Verleumdungen gestreut werden. Die Ermittlungsbehörden sollten mit aller Kraft darauf hinarbeiten, den bereits sieben Jahre zurückliegenden Mord endlich aufzuklären.

Der Mord an Burak Bektas reiht sich in eine ganze Serie rechter Gewalt in Neukölln ein, in der bisher kein einziger Täter zur Rechenschaft gezogen worden ist. Zu den jüngsten Vorfällen der Anschlagsserie zählen Morddrohungen gegen Antifaschist*innen und Brandanschläge. Presseberichte haben aufgedeckt, dass das Berliner LKA über die Vorbereitung eines rechten Angriffs informiert war, ohne das potenzielle Opfer zu warnen. Weiterhin wurde kürzlich öffentlich, dass ein LKA-Beamter Kontakt zu einem mehrfach Vorbestraften Neonazi unterhalten haben soll, der in den Neuköllner Brandanschlägen verdächtigt wird.

Die Fraktion DIE LINKE Neukölln fordert, dass ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss die Versäumnisse bei den Ermittlungen zum Neuköllner Nazi-Terror aufarbeitet und rechte Netzwerke und Strukturen in den Berliner Sicherheitsbehörden untersucht. Rechte Gewalt gefährdet das friedliche Zusammenleben in Neukölln. Dass diese Taten jahrelang unaufgeklärt bleiben, ist unerträglich.