Nach Sondersitzung: Fraktionsvorsitzende zu den neuen Erkenntnissen

Zur Sondersitzung des Jugendhilfeausschusses über die Vorfälle sexualisierter Gewalt in einem Neuköllner Jugendclub erklärt Carla Assmann, Vorsitzende der Linksfraktion Neukölln:

"Im Jugendhilfeausschuss ist klar geworden, dass die Jugendstadträtin Sarah Nagel die Aufarbeitung entschlossen vorantreibt: Die unabhängige Aufarbeitungskommission steht und nimmt in den nächsten zwei Wochen ihre Arbeit auf, im Mai soll es einen ersten Bericht geben. Ende April wird es eine Übung zum Krisenmanagement im Jugendamt geben.
Die Jugendstadträtin hat heute im Ausschuss sehr transparent den aktuellen Kenntnisstand über den Vorfall und seine Bearbeitung im Jugendamt dargestellt. Uns ist es wichtig, zu wissen, dass der Betroffenen konkrete Unterstützungsangebote gemacht wurden."

Philipp Dehne, stellv. Vorsitzender der Linksfraktion Neukölln, ergänzt: 

"Heute wurde deutlich, dass es sehr verschiedene Darstellungen zur Kommunikation zwischen dem Mädchenzentrum, das die Betroffene betreut, und dem Jugendamt gab. Den Sachverhalt muss die  Aufarbeitungskommission klären. 
Im Ausschuss wurde klargestellt, dass die Anzeige wegen Strafvereitelung im Amt gegen Stadträtin Nagel jeglicher Grundlage entbehrt. Wir fordern insbesondere die CDU auf,  das Wahlkampfgetöse zu beenden, sich ernsthaft mit den Fakten auseinanderzusetzen und die weitere Aufarbeitung zu unterstützen."