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Schluss mit illegalen Ferienwohnungen!

Die Fraktion DIE LINKE. in der BVV fordert: Die illegale Vermietung von Ferienwohnungen im Bezirk muss vom Bezirksamt effektiv unterbunden werden. Denn sie schadet Neuköllner*innen, die dringend bezahlbaren Wohnraum brauchen. Das novellierte Zweckentfremdungsverbot gibt den gesetzlichen Rahmen, um Eigeninitiative zu entfalten.

Rund 1.400 ganze Wohnungen werden in Neukölln allein über Airbnb vermietet, rund 400 davon durchschnittlich 200 Tage im Jahr. Das dokumentiert die Seite Inside Airbnb. Weserstraße, Sonnenallee und Hermannstraße gehören zu den Top10 der Berliner Airbnb-Meilen, zeigen die Daten der Grimme-Award-prämierten Seite Airbnb vs. Berlin. Die Statistiken zeigen also: Airbnb und andere Anbieter profitieren von der teuren nächteweisen Vermietung von Wohnungen, während vielen Berliner*innen bezahlbarer Wohnraum fehlt.

Dabei schränkt die jüngste Verschärfung des Berliner Zweckentfremdungsverbots die Vermietung von Ferienwohnungen drastisch ein. Und ermöglicht Bußgelder von bis zu 250.000 für die Zweckentfremdung. In Neukölln ist noch kein einziges Bußgeld ergangen. Auch die genaue Anzahl der Ferienwohnungen ist dem Bezirksamt nicht bekannt – auch wenn es eine “relevante Anzahl von nicht-genehmigten und damit illegalen Ferienwohnungen” vermutet.

Auf Initiative der LINKEN möchte das Bezirksamt nun zumindest prüfen, ob ein verstärkter Personaleinsatz für die Verfolgung illegaler Vermietung möglich ist. Das ist gut. Doch mehr ist möglich. DIE LINKE fordert: Eigeninitiative Kontrollen und angemessene personelle Ausstattung!

Zum Nachlesen: Die Große Anfrage und der Antrag der Fraktion DIE LINKE. in der BVV Neukölln zum Thema illegale Ferienwohnungen in Neukölln

Die Graphik stammt ebenfalls von Inside Airbnb. Grüne Punkte verzeichnen Zimmer und rote Punkte ganze Wohnungen, die über Airbnb vermietet werden. Die Verortung ist ungefähr. Abzurufen hier.

 


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Schluss mit illegalen Ferienwohnungen!

Die Fraktion DIE LINKE. in der BVV fordert: Die illegale Vermietung von Ferienwohnungen im Bezirk muss vom Bezirksamt effektiv unterbunden werden. Denn sie schadet Neuköllner*innen, die dringend bezahlbaren Wohnraum brauchen. Das novellierte Zweckentfremdungsverbot gibt den gesetzlichen Rahmen, um Eigeninitiative zu entfalten.

Rund 1.400 ganze Wohnungen werden in Neukölln allein über Airbnb vermietet, rund 400 davon durchschnittlich 200 Tage im Jahr. Das dokumentiert die Seite Inside Airbnb. Weserstraße, Sonnenallee und Hermannstraße gehören zu den Top10 der Berliner Airbnb-Meilen, zeigen die Daten der Grimme-Award-prämierten Seite Airbnb vs. Berlin. Die Statistiken zeigen also: Airbnb und andere Anbieter profitieren von der teuren nächteweisen Vermietung von Wohnungen, während vielen Berliner*innen bezahlbarer Wohnraum fehlt.

Dabei schränkt die jüngste Verschärfung des Berliner Zweckentfremdungsverbots die Vermietung von Ferienwohnungen drastisch ein. Und ermöglicht Bußgelder von bis zu 250.000 für die Zweckentfremdung. In Neukölln ist noch kein einziges Bußgeld ergangen. Auch die genaue Anzahl der Ferienwohnungen ist dem Bezirksamt nicht bekannt – auch wenn es eine “relevante Anzahl von nicht-genehmigten und damit illegalen Ferienwohnungen” vermutet.

Auf Initiative der LINKEN möchte das Bezirksamt nun zumindest prüfen, ob ein verstärkter Personaleinsatz für die Verfolgung illegaler Vermietung möglich ist. Das ist gut. Doch mehr ist möglich. DIE LINKE fordert: Eigeninitiative Kontrollen und angemessene personelle Ausstattung!

Zum Nachlesen: Die Große Anfrage und der Antrag der Fraktion DIE LINKE. in der BVV Neukölln zum Thema illegale Ferienwohnungen in Neukölln

Die Graphik stammt ebenfalls von Inside Airbnb. Grüne Punkte verzeichnen Zimmer und rote Punkte ganze Wohnungen, die über Airbnb vermietet werden. Die Verortung ist ungefähr. Abzurufen hier.