Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen

Skandalöse Zustände an der Außenstelle des Sozialamtes Neukölln

Zwei Monate nach dem Umzug von zwei Abteilungen des Sozialamts in die Donaustraße 89 bestehen die skandalösen Zustände am Eingang unvermindert fort.

Dazu erklärt Doris Hammer, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE Neukölln:

Die Dunkelziffer derjenigen Leistungsberechtigten, die zum Beispiel aus Scham auf ihnen zustehende Leistungen verzichten, liegt sowieso schon 68 Prozent. Die Situation am Eingang des Sozialamts in der Donaustraße ist nicht förderlich, um diese Zahl zu senken.

Mit eigenen Augen musste ich erleben, wie eine ältere Dame nach einer Stunde Warten am Eingang zurückgewiesen wurde und sich neu anstellen sollte, weil sie in der falschen Schlange gestanden hatte. Dass es überhaupt zwei Schlangen gibt, ist absurd. Denn diese ändern weder etwas an der Wartezeit, noch an den Konflikten zwischen den unterschiedlichen Berechtigtengruppen. Das Problem sind die Kontrollen per Hand-Scanner am Eingang. Hier wird unterschiedslos jede*r kontrolliert. Egal ob gehbehinderte Person mit Rollator oder junger Obdachloser, alle werden verdächtigt, eine Waffe ins Amt zu schmuggeln zu wollen.

Die unzumutbaren Zustände in der Donaustraße müssen sofort beendet werden – insbesondere aufgrund des kalten Winterwetters. Ich erwarte vom Sozialamt, sicherzustellen, dass die Menschen nicht bei Nässe und Kälte länger vor der Tür stehen müssen und aufgrund der abschreckenden Wartesituation gezwungen werden, auf ihnen zustehende Leistungen zu verzichten.


Aktuelle Termine


Skandalöse Zustände an der Außenstelle des Sozialamtes Neukölln

Zwei Monate nach dem Umzug von zwei Abteilungen des Sozialamts in die Donaustraße 89 bestehen die skandalösen Zustände am Eingang unvermindert fort.

Dazu erklärt Doris Hammer, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE Neukölln:

Die Dunkelziffer derjenigen Leistungsberechtigten, die zum Beispiel aus Scham auf ihnen zustehende Leistungen verzichten, liegt sowieso schon 68 Prozent. Die Situation am Eingang des Sozialamts in der Donaustraße ist nicht förderlich, um diese Zahl zu senken.

Mit eigenen Augen musste ich erleben, wie eine ältere Dame nach einer Stunde Warten am Eingang zurückgewiesen wurde und sich neu anstellen sollte, weil sie in der falschen Schlange gestanden hatte. Dass es überhaupt zwei Schlangen gibt, ist absurd. Denn diese ändern weder etwas an der Wartezeit, noch an den Konflikten zwischen den unterschiedlichen Berechtigtengruppen. Das Problem sind die Kontrollen per Hand-Scanner am Eingang. Hier wird unterschiedslos jede*r kontrolliert. Egal ob gehbehinderte Person mit Rollator oder junger Obdachloser, alle werden verdächtigt, eine Waffe ins Amt zu schmuggeln zu wollen.

Die unzumutbaren Zustände in der Donaustraße müssen sofort beendet werden – insbesondere aufgrund des kalten Winterwetters. Ich erwarte vom Sozialamt, sicherzustellen, dass die Menschen nicht bei Nässe und Kälte länger vor der Tür stehen müssen und aufgrund der abschreckenden Wartesituation gezwungen werden, auf ihnen zustehende Leistungen zu verzichten.