Zeitschiene Bornsdorfer Str. 37b
Nach der Besetzung der Bornsdorfer Straße 37b fragen wir nach, was jetzt aus dem Haus werden soll.
1. Wie viele Wohnungen, Gemeinschaftseinrichtungen und eine Kita sind für welche Nutzergruppen in dem Gebäudeteil geplant?
Der Bauantrag für das Grundstück Bornsdorfer Straße 37b ist am 17.09.2018 im Stadtentwicklungsamt (Bau- und Wohnungsaufsicht) eingegangen. Die Prüfung der eingereichten Unterlagen für die beantragten Umbaumaßnahmen wird in Kürze beginnen.
Die STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH hat auf Nachfrage mitgeteilt, dass 28 Wohnungen für studentisches Wohnen und die Revitalisierung der Kindertagesstätte geplant sind. Der eingereichte Bauantrag gemäß § 63 BauO Bln. (Vereinfachten Baugenehmigungsverfahren) wurde für die Wohnform eingereicht. Der Bauantrag für die Kindertagesstätte (§ 65 BauO Bln) soll in der 43. Kalenderwoche 2018 eingereicht werden.
2. Wie sieht die Maßnahmen- und Zeitplanung (Statik-Gutachten, Umbau) aus?
Derzeit finden nach Aussage der STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH genehmigungsfreie vorgezogene Entrümplungs- und Sicherungsmaßnahmen sowie Schadstoffanalysen/ -Kartierungen statt. Im Anschluss erfolgen Demontagearbeiten. Die Einzelmaßnahme "Fensteraustausch" soll im November beauftragt werden. Die Baumaßnahme soll - unter der Voraussetzung einer zeitnahen Erteilung der Baugenehmigung und Abschluss der Vergabeverfahren - voraussichtlich im April 2019 beginnen.
3. Wann werden voraussichtlich Wohnungen und Kita bezugsfertig sein und gibt es bereits Zusagen für künftige Nutzergruppen?
Die Wohnungen für studentisches Wohnen sollen, gemäß der in der Beantwortung zu Frage 2 genannten Voraussetzungen, zu Beginn des Jahres 2020 und die Kindertagesstätte voraussichtlich ab Dezember des Jahres 2019 bezugsfertig sein. Ob es bereits Zusagen für künftige Nutzergruppen gibt wurde durch die STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH nicht mitgeteilt.
Zusammenfassend begrüßt das Bezirksamt die Planungen der STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH ausdrücklich, da mit diesen eine lange ungenutzte Immobilie wieder einer sinnvollen sozialen Infrastrukturnutzung zugeführt werden wird.
