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Bestehende Sportflächen im Werner-Seelenbinder-Sportpark erhalten - Standort für Schulsporthalle finden

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

Das Bezirksamt wird gebeten, für die geplante Sporthalle der Schule an der Oderstraße auf dem Gelände des Werner-Seelenbinder-Sportparks keine bestehenden Sportflächen wie das historische sogenannte Hockeyspielfeld in Anspruch zu nehmen, sondern stattdessen eine untergenutzte Fläche auf dem Gelände. Zu prüfen wäre u.a. ein Standort im Südwesten auf dem Parkplatz im Anschluss an die bestehende Sporthalle. Flächenankäufe sind bis zur endgültigen Standortentscheidung zurückzustellen.

Begründung: Auf dem Areal des Sportparks mit seinen verschiedenen Angeboten gibt es untergenutzte Flächen. Dazu gehören die nur über eine Rampe erreichbaren Parkplätze an der Sporthalle parallel zu S-Bahn. Das direkt an der Brücke gelegene Grundstück Oderstr. 190 ist für eine Wohnbebauung vorgesehen. Hier ist eine Neuordnung des Grundstückes sowie eine Einbindung in das Umfeld notwendig. In diesem Zusammenhang empfiehlt es sich den Bereich um die Sporthalle ebenfalls einer Neuordnung zu unterziehen und für den Gemeinbedarf z. B. für eine Schulsporthalle nutzbar zu machen. Beim Werner-Seelenbinder-Sportpark selbst handelt es sich m. E. um eine mindestens in Bereichen denkmalwerte Anlage. Dazu gehört das ehem. Hockeyfeld: eine offene Rasenspielfläche umgeben von einer niedrigen Hecke mit eingestellten Bäumen samt Umlaufweg und Gehölzrabatten mit Blütensträuchern. Diese Sportfläche ist die letzte Rasenspielfläche der gesamten Anlage und wird von Kinder- und Jugendmannschaften genutzt. Das sollte auch weiterhin so bleiben.


Die Geschäftsordnung der BVV Neukölln unterscheidet zwischen verschiedenen Drucksachenarten. Hier erklären wir kurz, welche es gibt und wie sie funktionieren.

Große Anfragen werden in der BVV mündlich durch ein Mitglied des Bezirksamts beantwortet. Im Anschluss haben alle Fraktion 15 Minuten Zeit,  um zu dem Thema Stellung zu nehmen.

Im Gegensatz zu Großen Anfragen ziehen Mündliche Anfragen keine Debatte nach sich. Zulässig ist maximal eine Nachfrage. Wegen der kurzen Einreichungsfrist können aber aktuelle Ereignisse thematisiert werden.

Kleine Anfragen sind keine eigentlichen Drucksachen; d.h. sie tauchen nicht auf der Tagesordnung der BVV auf. Stattdessen werden sie vom Bezirksamt schriftlich beantwortet. Sie dienen in erster Linie der Hintergrundrecherche oder der Vorbereitung von Großen Anfragen oder Anträgen.

Mit Anträgen erfüllen die Bezirksverordneten ihre Aufgabe, Verwaltungshandeln anzuregen. Anträge werden in der BVV abgestimmt. Findet ein Antrag eine Mehrheit unter den Bezirksverordneten, so ist er Beschlusslage. Die Verwaltung ist dann angehalten, im Sinne des Antrags tätig zu werden und nach Bearbeitung des Beschlusses der BVV einen Schlussbericht vorzulegen.

Wie Anträge werden auch Entschließungen in der BVV abgestimmt. Im Gegensatz zu Anträgen enthalten sie aber keinen Handlungsauftrag an die Verwaltung, sondern enthalten in der Regel eine Stellungsnahme der BVV zu aktuellen Ereignissen. 

Die Geschäftsordnung der BVV Neukölln gibt es hier als pdf.