Pop-up-Radwege für Neukölln

Thomas Licher
Verkehr

Antrag

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

Das Bezirksamt wird gebeten, die Einrichtung von provisorischen Radfahrstreifen in Neukölln zu prüfen und wenn möglich, kurzfristig zu schaffen. Beispielsweise ob in der Hermannstraße kurzfristig ein "Pop-up-Radweg" einzurichten ist, der sich an den bisherigen Planungen orientieren. Auch kann in der Sonnenallee geprüft werden, ob ein weiterer provisorischer Radweg zeitnah geschaffen werden kann.

Begründung: In der Vergangenheit wurden in Neukölln richtungsweisende Radverkehrsmaßnahmen umgesetzt und teils auch innovative Wege gegangen. Die Notwendigkeit einer sicheren Radinfrastruktur in der Hermannstraße zu schaffen ist seit längeren bekannt und die Planungen hierfür sind bereits weit vorangeschritten. Die Umsetzung eines provisorischen Radwegs mittels Baustellenmarkierung und Warnbarken kann sich an der bestehenden Planung orientieren. Diese kann so auch einem Praxistest unterzogen werden. Die sogenannten Pop-up-Radwege haben sich im Nachbarbezirk Friedrichshain-Kreuzberg im Zuge der Coronakrise bewährt. Auch einige andere Bezirke sind diesem Beispiel gefolgt. Wie das Beispiel Kottbusser Damm zeigt, eignen sich Pop-up-Radwege auch für Hauptverkehrsstraßen mit vielen Querstraßen.